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Fünf Grundtypen mit durchschnittlich je 15 genormten Nennweiten ermöglichen die Erfüllung nahezu aller Forderungen hinsichtlich der Leistungsdaten:
bei optimalen Wirkungsgraden und einem Minimum an Geräuschentwicklung.
Den für jeden Bedarfsfall bestgeeigneten Radial-Ventilator entnimmt man den folgenden Auswahlblättern:
Bei abweichenden Drehzahlen ist eine Rückfrage erforderlich
Der Betriebspunkt, bei dem der Ventilator in der Anlage tatsächlich arbeitet, ergibt sich als
Schnittpunkt zwischen der Anlagenkennlinie und der Ventilatorenkennlinie. Dieser stellt sich während
des Ventilatorbetriebes selbständig ein, d.h. , das Druckangebot des Ventilators ist immer so groß
wie der Druckbedarf bzw. Druckverlust der Anlage.
Verändert sich die Ventilatorkennlinie z.B. durch Drehzahlregelung oder durch Drallregelung,
dann verschiebt sich der Betriebspunkt entlang der Anlagenkennlinie.
Verändert sich aber der Widerstand in der Anlage, so verschiebt sich der Betriebspunkt entlang
der Ventilatorkennlinie.

Für die korrekte Auswahl eines Ventilators und einer von 1,2 kg/m³ abweichenden Luftdichte, empfehlen wir folgende Vorgehensweise:
Der in der Anlage verlangte Betriebsvolumenstrom muss berechnet werden. Falls nur der Normvolumenstrom bekannt ist, soll er auf Basis der spezifischen Fördermediumdichte umgerechnet werden, und zwar wie folgt:

VB Betriebsvolumenstrom
rn Luftdichte auf NN bei 20°C
[1,2 kg/m3]
rB Dichte des Fördermediums
unter Betriebsbedingung
Vn Normvolumenstrom
DPT in den Auswahltabellen bezieht sich auf die Fördermediumdichte
rn = 1,205 [kg/m³].
Bei Fördermedien mit anderem spezifischen Gewicht muss korrigierte Totaldruckerhöhung berechnet
werden, und zwar wie folgt:

Die Auswahltabellen in diesem Katalog sind so gestaltet, dass die Kennlinien nur im Bereich der höchsten Wirkungsgrade zu sehen sind. Dadurch ist es gewährleistet, dass der von Ihnen gewählte Ventilator immer eine energetisch optimale Lösung bietet.
Der Leistungsbedarf eines Ventilators wird berechnet wie folgt:

Entsprechend der oben beschriebener Gestaltung der Auswahltabellen kann für alle Ventilatoren
Typenreihen 25, 35, 50, 70 und 100 als Wirkungsgrad h= 80% eingesetzt werden. Dadurch kann der
Leistungsbedarf an der Ventilatorwelle als Näherungswert bestimmt werden. Die notwendige Motorleistung
muss höher gelegt werden als der berechnete Leistungsbedarf und ist von mehreren Faktoren abhängig.
Eine präzise Berechnung des Leistungsbedarfs und Festlegung des notwendigen Antriebsmotors erfolgt in
unserem Werk auf Basis unserer Auslegungsverfahren.
Die Typenbezeichnung des Ventilators setzt sich aus mehreren Angaben zusammen. Den Typenschlüssel können Sie unserem Werksnorm-Blatt NB 2131 entnehmen.
Abmessungen für die Standardbaugrößen sind in diesem Katalog tabellarisch abgebildet. Die Gehäusestellung wird kundenseitig festgelegt. Außer Ventilatorabmessungen stehen im Katalog auch die Anschlussmaße zur Verfügung.
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